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           Gelnhäuser Neue Zeitung
GELNHAUSEN · GRÜNDAU
Freitag, 21 8. Oktober 2021
Neue Kindertagesstätte am Viadukt in Meerholz hat Betrieb aufgenommen
Gelnhausen-Meerholz (re). 98 Kinder haben am Dienstag ihren ersten Tag in der neuen Kindertagesstätte am Viadukt in Meerholz, die „Wiesen- zwerge“ heißen wird, verbracht. „Wir sind froh, dass wir unser neues Domizil jetzt mit Leben füllen kön- nen“, sagte Kita-Leiterin Anita Para- dies. Der Umzug von der „Straße der Jugend“ habe gut geklappt, jetzt müssten sich die Kinder und das Erzieherinnen-Team noch ein bisschen eingewöhnen. Bürger-
meister Daniel Glöckner dankte in
für sämtliche Investitionen seit 2015 ei-
Der Kultursommer Main-Kinzig-Fulda wird vom Main-Kinzig-Kreis und Landkreis Fulda getragen.
KseoinetmakTte:aAmndvormea Sandow · c/o Main-Kinzig-Kreis · Barbarossastraße 24 · 63571 Gelnhausen · Telefon 0an6sä0tz5e 1un8d 5de1r4ta2ts1ä8chlich abgerech- Umzugsunternehmen neten Kosten vorgelegt bekommen.
Birgit Büttner · c/o vhs Landkreis Fulda · Wörthstraße 15 · 36037 Fulda · Telefon 0661 60061640
2021_10_08 Gelnhäuser Neue Zeitung
 Lustige Käferhotels und schwarze Kunst
Herbstmuseum versüßt ab Montag die Ferienzeit mit kreativen Werkstätten – Töpfern im Programm
 Gelnhausen (re). Mit den eigenen Händen kleine Schätze erschaffen, die die Ferienzeit überdauern und auch noch nützlich sind; lernen, la- chen, entdecken, kreieren – dafür steht das Ferien-Mitmach-Museum der Stadt Gelnhausen mit seinen Werkstätten. Und seitdem es auch eine eigene städtische Töpferwerk- statt in der neuen Kulturherberge gibt, ist das Angebot für die Ferien- werkstätten noch umfangreicher geworden und lässt noch mehr Raum für Kreativität. Das Herbst- museum startet am Montag, 11. Ok- tober. Eine Anmeldung ist erforder- lich.
Eine Ohr-Führung und folgende Werkstätten sind im Programm: Los geht es am nächsten Montag, 10 bis 12 Uhr, mit „Herbstschätze – Wie schmeckt der Herbst“, eine Füh- rung durch die Natur mit kulinari- schen Genüssen. Bei dieser Werk- statt geht es raus in die Natur, denn die Zeit des Überflusses ist angebro- chen. Überall hängen reife Früchte. Die Kinder lernen Wissenswertes über diese Früchte des Herbstes und ihre Verarbeitung in früheren Zeiten, lernen, welche man essen kann und von welchen man besser die Finger lässt. Und damit es nicht nur beim Betrachten und Anfassen bleibt, dürfen die Mädchen und Jungen die zu leckeren Gaumenge- nüssen verarbeiteten Herbstfrüchte an verschiedenen Stationen auch verkosten. Es wird darum gebeten, eigene Becher mitzubringen. Es können maximal 15 Kinder teilneh- men. Kosten: 9 Euro pro Kind. Treff- punkt ist der Museumshof, Stadt- schreiberei 3.
Am Dienstag, 12. Oktober, 10 bis 12 Uhr, folgt die Töpferwerkstatt „Kürbis und Gespenster I“. Seit über 20000 Jahren arbeiten die Menschen bereits mit Ton. In der Töpferwerkstatt erlernen Kinder diese uralte Kulturtechnik und er- schaffen aus einem einfachen Klumpen Ton mit den eigenen Hän- den herbstliche Werke für Woh- nung, Garten oder Balkon. In der ersten Werkstatt werden die Rohlin- ge getöpfert, in der zweiten, eine
In einer der Töpferwerkstätten des Herbstmuseums entstehen lustige Zipfelzwer- ge, die nützlichen Käfern als Unterschlupf dienen. FOTO: RE
Wichtel, Gespenster oder auch Pilz- kappen gestaltet und nach Lust und Laune verziert werden. Sie werden im Garten aufgestellt und mit etwas Holzwolle ausgestopft. Darin kön- nen die kleinen Käfer gemütlich überwintern und freuen sich auch während des Jahres über einen si- cheren Unterschlupf.
In der ersten Werkstatt werden die Rohlinge getöpfert, in der zwei- ten glasiert. Die Ergebnisse können auch erst ein paar Tage später abge- holt werden. Geeignet ist die Werk- statt für Kinder ab zehn Jahren, er- neut können maximal acht Perso- nen teilnehmen. Kosten: 9 Euro pro Kind (für beide Werkstattteile ins- gesamt 18 Euro). Treffpunkt ist die Kulturherberge.
Am Donnerstag, 14. Oktober, 10 bis 12 Uhr, ist die Töpferwerkstatt „Vogelfutterhaus I“ in der Kultur- herberge an der Reihe. Bald kommt der Winter und die Vögel freuen sich über ein bisschen zusätzliches Futter. Deshalb töpfern die Mäd- chen und Jungen in dieser Werk- statt ein frostsicheres Futterhäus- chen aus verschiedenfarbigen Ton- sorten. Das verschönert im Winter nicht nur den Garten, sondern hilft auch den gefiederten Gartenbe- wohnern. Erneut werden hier die Rohlinge getöpfert, eine Woche später glasiert. Maximal acht Teil- nehmer ab zehn Jahren sind zuge- lassen. Kosten: 9 Euro pro Kind (für beide Werkstattteile insgesamt 18 Euro).
Für Montag, 18. Oktober, 10 bis 12 Uhr, lädt die Stadt dann zur Druckwerkstatt „Druck mit Poly- blockplatten“ ein. Einblick in die „schwarze Kunst“ bekommen Kin- der in der Druckwerkstatt des Herbstmuseums. Sie dürfen selbst eine Druckplatte herstellen, diese nach Lust und Laune einfärben und danneigeneDruckerzeugnisseher- stellen. Gearbeitet wird mit soge- nannten Polyblockplatten, die auch Kindern ein problemloses Arbeiten ermöglichen. Danach können sie sich viel besser vorstellen, wie viel Arbeit es früher machte, ein Buch zu drucken. Kein Wunder, dass sie im Museum so gut verwahrt wer- den ... Geeignet ist dieses Angebot
für Kinder ab sechs Jahren, maxi- mal acht Teilnehmer. Kosten: 9 Euro pro Kind. Treffpunkt ist die Alte Feuerwehr gegenüber der Marien- kirche, erstes Obergeschoss.
Dann folgen die zweiten Teile der Töpferwerkstätten in der Kulturher- berge, in denen die Rohlinge gla- siert werden. Am Dienstag, 19. Ok- tober, 10 bis 12 Uhr, die Töpfer- werkstatt „Kürbis und Gespenster II“. In dieser Werkstatt werden die am 12. Oktober 2021 getöpferten Rohlinge glasiert. Die Ergebnisse können erst ein paar Tage später abgeholt werden, weil die Glasur noch frostsicher gebrannt werden muss. Am Mittwoch, 20. Oktober, 10 bis 12 Uhr, die Töpferwerkstatt „Kä- ferzipfelzwerge II“. Und am Don- nerstag, 21. Oktober, 10 bis 12 Uhr, die Töpferwerkstatt „Vogelfutter- haus II“.
Expedition ins „Begehbare Ohr“
Zum Abschluss steht dann am Donnerstag, 21. Oktober, von 14 bis 15 Uhr die Expedition in das „Be- gehbare Ohr“ an. Im Erlebnismu- seum der Stadt Gelnhausen erwar- tet die Mädchen und Jungen das einzige begehbare Ohr Deutsch- lands und somit eine kleine Expedi- tion in das Innere des Körpers. Durch eine riesige Ohrmuschel geht es in den Gehörgang und das Mit- telohr. So ist leicht vorstellbar, wie Philipp Reis vor über 150 Jahren mit seinem kleinen hölzernen Ohrmo- dell auf die Idee kam, einen Appa- rat zu bauen, der die menschliche Stimme über große Entfernungen überträgt. Geeignet für Kinder ab dem Vorschulalter, maximal acht Teilnehmer. Kosten: Kinder von drei bis sechs Jahren je 3,50 Euro, Kin- der von sieben bis 16 Jahre je 4 Eu- ro, Erwachsene je 6 Euro. Treff- punkt ist das Museum in der Stadt- schreiberei 3.
Anmeldungen nimmt die Tourist- Information unter den Rufnummern 06051/830-300 oder 06051/830-301 entgegen. Dort gibt es auch nähere Informationen. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag 10 bis 16.30 Uhr, Samstag und Sonntag 13 bis 16 Uhr.
 Woche später, glasiert. Die Ergeb- nisse können erst ein paar Tage später abgeholt werden, weil die Glasurnochgebranntwerdenmuss. Geeignet ist diese Werkstatt für Kinder ab zehn Jahren, maximal sind acht Teilnehmer zugelassen. Kosten: 9 Euro pro Kind (für beide Werkstattteile insgesamt 18 Euro). Treffpunkt ist die Kulturherberge, Schützengraben 5.
Am Mittwoch, 13. Oktober, 10 bis 12 Uhr, findet die Töpferwerkstatt
„Käferzipfelzwerge I“ statt. In der Tradition des Gelnhäuser Forschers Heinrich Cassebeer sorgen sich die TeilnehmerumdieNaturGelnhau- sens. Deshalb wird nicht nur eine hübsche Deko für den Garten ge- töpfert, sondern gleichzeitig ein Winterquartier für Marienkäfer und Ohrenkneifer geschaffen. Diese nützlichen Käfer danken es, indem sie den Garten frei von Blattläusen halten – und das ganz natürlich. Die Käferzipfel können als kleine Trolle,
„Wiesenzwerge“ sind eingezogen
AUS DEM PARLAMENT
Finanzen: Jetzt soll alles auf den Tisch
Gründau (pfz). Einstimmig hat das Gründauer Gemeindeparlament in sei- ner jüngsten Sitzung den Gemeinde- vorstand beauftragt, bis November ei- nen umfassenden Bericht zur voraus- sichtlichen Entwicklung der Finanzen der Gemeinde Gründau vorzulegen. SPD und FWG hatten einen gemeinsa- men Antrag dazu eingebracht. „Wir wollen die Gemeinde für die Zukunft gut aufstellen, aber dafür brauchen wir Infos“, sagte der SPD-Fraktionschef. Unter anderem will das Parlament nun
diesem Zusammenhang auch Ronny ne Gegenüberstellung der Haushalts-
Wirsing und Gelnhäuser Robinson.
Bürgermeister Daniel Glöckner, gen schwinden konnten. Peter Hartmannsberger, der das
Außerdem fragen sich SPD und FWG, wie trotz erheblicher Steuerzugewinne in den Jahren 2016 bis 2021 die Rückla-






























































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